Digitales Bautagebuch
Beim Rundgang erfassen. Danach prüfen und freigeben.
Wir planen einen Ablauf, der Sprachnotizen und Fotos zu einem prüfbaren Baustellenbericht aufbereitet. Beobachtungen werden vor Ort erfasst, Arbeiten und offene Punkte anschliessend als Entwurf zusammengestellt. Die Bauleitung prüft und gibt den Bericht frei.
- Anwendung
- Bauleitung · Handwerk · Gartenbau
- Grundlagen
- Sprachnotizen · Fotos · Projektangaben
- Ziel
- Prüfbarer Tagesbericht mit offenen Aufgaben
- Stand
- Konzept · mobile Baustellenlösung geplant
Wir legen gemeinsam fest, welche Angaben der Bericht braucht und welche Software angeschlossen werden soll.
Weniger Übertragen, gezielt prüfen.
- ×Beobachtungen stehen in Notizen, Sprachaufnahmen und Nachrichten.
- ×Fotos müssen dem richtigen Ort und Arbeitsschritt zugeordnet werden.
- ×Für den Tagesbericht werden Angaben im Büro erneut zusammengetragen.
- ✓Beobachtung, Foto und Projektstelle gehören zu einem Eintrag.
- ✓Aus den Aufnahmen entsteht ein Entwurf mit Arbeiten, Mängeln und offenen Punkten.
- ✓Die Bauleitung prüft den Inhalt und gibt den Bericht frei.
So ist der Ablauf vorgesehen.
- 01Erfassen
Vorgesehen ist, Beobachtungen direkt beim Rundgang einzusprechen, auch auf Schweizerdeutsch. Fotos und die betroffene Projektstelle ergänzen den Eintrag.
- 02Aufbereiten
Die KI soll ausgeführte Arbeiten, Mängel und offene Aufgaben aus den Notizen zusammenstellen. Unklare Begriffe, Termine und Zuständigkeiten bleiben zur Klärung markiert.
- 03Prüfen
Die Bauleitung korrigiert den Entwurf, ergänzt fehlende Angaben und bestätigt Aufgaben und Fristen. Beobachtungen und verbindliche Entscheide bleiben unterscheidbar.
- 04Weitergeben
Nach der Freigabe soll der Tagesbericht als PDF bereitstehen. Zusätzliche Datenübergaben richten wir auf die tatsächlich eingesetzte Bausoftware aus.
Was wir vor der Umsetzung klären.
Gibt es die mobile Lösung bereits?
Die hier beschriebene Baustellenlösung ist ein Konzept. Wir wollen zunächst an einem echten Projekt prüfen, welche Erfassung und Berichtsvorlage im Alltag funktionieren. Der konkrete Umfang wird für diesen Pilot festgelegt.
Wie gehen wir mit Schweizerdeutsch um?
Wir prüfen die Spracherkennung mit Aufnahmen aus dem jeweiligen Betrieb. Dialekt, Fachbegriffe und Baustellenlärm beeinflussen die Qualität. Unklare Stellen müssen im Entwurf sichtbar bleiben und vor der Freigabe geklärt werden.
Was ist ohne Netz vorgesehen?
Sprachnotizen und Fotos sollen auf dem Gerät zwischengespeichert werden. Die KI-Verarbeitung würde bei diesem Ansatz erst mit Netzverbindung starten. Speicherung und Synchronisation müssen wir im Pilot auf den verwendeten Geräten prüfen.
Welche Bausoftware lässt sich anbinden?
SORBA und WINBAU sind mögliche Anknüpfungspunkte. Welche Daten wir übernehmen oder zurückgeben können, hängt von Version, Schnittstellen und verfügbaren Exporten ab. Das klären wir vor einer Integrationszusage am konkreten System.
Ein Rundgang, ein Bericht. Wir prüfen den Ansatz an Ihrem Projekt.